Pinta o1263
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Pinta


Geschlecht: Hündin

Alter: Erwachsen
(7 Jahre, 6 Monate)

Schulterhöhe: L (56-65cm)

Aufenthaltsort: Deutschland

Pinta - auf Pflegestelle in NRW!

Unsere süße Pinta durfte nach langen Tierheimjahren endlich auf eine deutsche Pflegestelle reisen und befindet sich seit Dezember 2023 in Westfalen, zwischen Münster und Bielefeld.

Sie hat sich dort bestens in das bestehende Hausrudel integriert und macht täglich sichtbare, kleine Fortschritte. Sie lernt viel durch soziale Imitation - bei situativen Unsicherheiten und Ängsten schaut sie, wie sich die Artgenossen verhalten und kann durch deren Entspanntheit selbst auch immer lockerer werden. Dies drückt sich besonders in ihrer Körpersprache aus. Anfangs war sie häufig angespannt und hart wie ein Brett, inzwischen kommt ein immer fröhlicherer und selbstbewussterer Hund zum Vorschein, der auch zu seinen Menschen stetig mehr Vertrauen fasst. 

Pinta ist eine sehr neugierige Hündin, eine schöne Charaktereigenschaft, die es ihr leicht macht, ihre kleineren und größeren Ängste zu überwinden und über ihren Schatten zu springen.

Draußen läuft sie meistens mittig im Rudel und genießt die Gruppenspaziergänge. Allerdings kommen hier mittlerweile ihre jagdlichen Gene auch stärker zum Vorschein, sie nimmt bereits eifrig Fährten von Wild auf und verfolgt diese zielstrebig. Kleintiere sollten deshalb besser nicht im neuen Zuhause sein. 

Wir suchen für Pinta ein eher ländliches Umfeld mit ruhiger, freundlicher Atmosphäre, bei Menschen, die weder den Hund noch sich selbst unter Erwartungsdruck stellen und die Pinta in ihrem eigenen Tempo ankommen lassen. Mindestens ein weiterer Artgenosse im neuen Zuhause wäre wünschenswert für die Maus, es würde ihr Sicherheit vermitteln.

Falls Sie Pinta auf ihrer Pflegestelle kennenlernen möchten, melden Sie sich gerne unter kontakt@SardinienHunde.org.

Update März 2024:

Unsere Pinta entwickelt sich auf ihrer Pflegestelle weiterhin sehr positiv und ist auf dem besten Weg, eine starke und selbstbewusste Hündin zu werden.

Bei den Gassi-Runden läuft sie inzwischen nicht mehr mittig in der Hundegruppe, sondern gerne vorne weg - meistens neben der Junghündin Martha. Bei Hundebegegnungen reagiert sie deutlich gelassener, ignoriert Zickereien der fremden Artgenossen und zeigt nicht mehr bei jedem Beller Fluchttendenzen. Sie freut sich, wenn ihr das Geschirr angelegt wird oder wenn es Richtung Auto geht und sie hat dann sofort positive Verknüpfungen mit schönen Spaziergängen.

Ihr Fell ist kräftiger und gleichzeitig weicher geworden. Sie kommt erwartungsvoll auf ihre Menschen zu und fordert Streicheleinheiten ein. Auch zeigt sie öfters deutliches Komfortverhalten: sie wälzt sich genüßlich im Grass oder auch in den Betten.

Wo sind die Menschen, die dieser liebenswerten Hündin im besten Alter ein für-immer-Zuhause schenken möchten? Pinta kann gerne nach Absprache auf ihrer Pflegestelle besucht werden. Bitte kontaktieren Sie uns unter kontakt@SardinienHunde.org.

PINTA BRAUCHT IHRE HILFE!

Pinta durfte zum Glück auf ihre Pflegestelle ausreisen, die Kosten für die medizinische Versorgung von Pinta werden aber vom Verein übernommen, weshalb Pinta nach PATEN sucht, die diese wichtige Versorgung sicherstellen.

Wenn Sie sich für eine Patenschaft für PINTA entscheiden, werden Sie selbstverständlich regelmäßig informiert und können so an ihrem Leben teilhaben. Schreiben Sie uns gerne unter patenschaften@SardinienHunde.org.

Auch eine Spende über unser Bankkonto unter dem Stichwort "Hilfe für Pinta" hilft uns weiter.

Spendenkonto SARDINIENHUNDE e.V.

Sparkasse Regensburg

IBAN: DE90 7505 0000 0026 7036 45

BIC: BYLADEM1RBG

Pintas Geschichte auf Sardinien:

DAS, was diese 3 Hunde in ihren ersten Lebenswochen erleben mussten, ist unvorstellbar. Eingesperrt in einen alten Wohnwagen, ohne diesen jemals verlassen zu haben. Das komplette Leben spielte sich dort ab: fressen, schlafen und auch ihre Geschäfte mussten die Kleinen im Wohnwagen verrichten...Gott sei Dank wurden sie gesehen, und Gott sei Dank waren unsere Helfer schnell vor Ort um einzugreifen. Nun sind die 3 Mädels im rifugio, alle notwendigen Untersuchungen, Impfungen und Prophylaxen sind durchgeführt, der Chip ist gesetzt. Geboren sind die 3 Süßen am 01.11.2016, und die Jagdhundmischlinge werden mittelgroß werden.

Video Juni 2021:

Update Juni 2021:

Pinta, die Schwester von Santa Maria, ist mit Augenproblemen vor einiger Zeit in ein separates Gehege gezogen und dort auf unseren fast blinden Gigio getroffen. Der schon etwas ältere Rüde kümmert sich sehr rührend um Pinta, die immer noch Fremden gegenüber sehr ängstlich ist und sich selbst bei größerem Abstand zu unbekannten Menschen hinter Gigio versteckt. Eine sehr bewegende Geste, die einmal mehr zeigt, wie wichtig soziale Kontakte, besonders in einem beengten rifugio, für unsere Schützlinge sind.

Update 02.03.2023:

Nicht mehr lange und dann sind schon wieder 2 Jahre vergangen seitdem Pinta wegen ihren Augenproblemen aus dem großen Gehege genommen und in den „Masel Trakt“ umgesetzt wurde. Für Pinta bedeutet dies, tagein/tagaus in einer Box zu sitzen und diese nur für wenige Minuten am Tag für die Reinigung verlassen zu dürfen. Sie muss sich die kleine Fläche auch immer noch mit einem Artgenossen teilen, was allerdings nur für den Sozialkontakt als annähernd positiv zu bewerten ist.

War das schon das ganze Leben für Pinta??? Seit ihrer Aufnahme in der LIDA im Juli 2016 sind bereits 7 !!! Jahre vergangen. 7 Jahre wertvolle Lebenszeit und wer weiß, wie viel Zeit ihr noch bleiben wird. Pinta ist nach wie vor eine ängstliche und zurückhaltende Hündin, aber ihre panische Angst hat sie inzwischen verloren und gebellt wird nicht mehr einfach so. Pinta wird aufgrund ihrer Augenerkrankung nie wieder in eines der großen Gehege zurückkehren können – zu groß wäre die Gefahr für evtl. Missverständnisse bzw. Mobbing durch die Gruppe. Das kann und darf es nicht gewesen sein für die hübsche Hündin!

Auch wenn sich die Entzündung und Schwellung im und rund um das Auge zurückgebildet haben, gehen die Tierärzte der LIDA Olbia davon aus, dass Pinta auf diesem Auge komplett blind ist. Wer hat Liebe zu verschenken und gibt sich einen Ruck??

Weitere Fotos:


Die von uns in die Vermittlung genommenen Hunde kennen wir alle persönlich, die Beschreibung der Hunde schildert das aktuelle Verhalten bei unserem Kooperationspartner. Dieses lässt nur bedingt Rückschlüsse auf ihr späteres Verhalten in einem neuen Zuhause zu. Wertvolle Informationen dazu erhalten wir auch regelmäßig von unseren Kollegen vor Ort (Pfleger und Tierärzte). Das Geburtsdatum wird beim Setzen des Chip vom Amtstierarzt festgelegt.