Bruno Caruso 1263

Rubino


Geschlecht: Rüde

Alter: Erwachsen
(2 Jahre, 8 Monate)

Schulterhöhe: M (46-55cm)

Aufenthaltsort: -

Rubino (Bruno Caruso) - auf Pflegestelle in Hessen

Unser hübscher Rubino befindet sich seit einigen Wochen auf einer deutschen Pflegestelle und entwickelt sich sehr gut. Er ist altersgemäß noch ziemlich verspielt und schlägt auch ab und an über die Stränge im wilden Spiel mit Artgenossen. Er besucht bereits einen Junghundekurs und zeigt sich als sehr motiviert und lernwillig. Er kann schon gut im Auto mitfahren, ist komplett stubenrein, beherrscht Grundkommandos wie "Sitz", "Hinlegen", "Seite" und er wartet artig vor seinem Napf auf die Ansage zur Freigabe des Futters. 

Rubino kennt Kinder und Katzen und bisher konnte bei ihm noch kein ausgeprägter Jagdtrieb festgestellt werden. Wenn er auf Bewegungsreize reagiert, so ist dies mehr seiner Neugierde geschuldet. In der Dämmerung und Dunkelheit zeigt er eine erhöhte Alarmbereitschaft und bellt auch vermehrt - vielleicht ein erster Hinweis auf mögliche Herdenschutzhundgene....

Wir suchen für Rubino eine nette Familie, die ihn voll und ganz in ihr Leben integriert und die weiterhin eine gute Erziehung verfolgt. Falls Sie diesen super netten Kerl auf seiner Pflegestelle besuchen möchten, melden Sie sich gerne unter kontakt@sardinienhunde.org.

Rubinos Geschichte auf Sardinien:

Wieder einmal konnte das Leben zweier ganz armer Seelen von Touristen gerettet werden. Unter ganz erbärmlichen Umständen mussten die beiden jungen Hunde ihr Dasein, abgebunden an einen Wohnwagen mit einer Kette und einem Seil, fristen.

Nur der Schatten des Wohnwagens, keine tägliche Versorgung mit ausreichend frischem Wasser und keine täglichen Mahlzeiten....das alles mussten diese beiden armen Seelen ertragen.

Die Kette mit einer Länge von ca. 1 m, mit der der Rüde am Wohnwagen befestigt war, gab ihm weder den notwendigen Radius der per Gesetz vorgeschrieben war, noch war er so in der Lage Schatten aufzusuchen. Die viel zu enge Kette war gerade dabei in die Haut einzuwachsen und hatte bereits ihre Spuren hinterlassen.

Nicht viel besser sah es bei der Hündin aus, nur dass bei ihr ein Seil anstatt einer Kette zur Befestigung verwendet wurde.

Zwei herzensgute Hunde, die das was ihnen angetan wurde zum Glück nicht mit dem Menschen verbinden. Ohne jegliche Angst und voller Vertrauen haben sie sich in die Arme ihrer Retter fallen lassen und wurden von ihnen auch direkt ins rifugio gebracht.

So ein Schicksal verbindet natürlich und deshalb nimmt die Familie die beiden Hunde jetzt auch als Pflegestelle auf.