Martina
Geschlecht: Hündin
Alter: Welpe
(5 Monate)
Schulterhöhe: im Wachstum
Aufenthaltsort: -

Martina
Geschlecht: Hündin
Alter: Welpe
(5 Monate)
Schulterhöhe: im Wachstum
Aufenthaltsort: -
Nach einer Woche auf der Pflegestelle:
Martina ist ein kleiner, freundlicher Sonnenschein, der nun mit knapp 5 Monaten auf seiner Pflegestelle seine Welpenphase nachholen darf. So ist die anfängliche Zurückhaltung und Skepsis einer großen Agilität und Lebensfreude gewichen, bei der sich der Mensch bemühen muss sie im Zaum zu halten. Die Weltherrschaft hat sie noch nicht eingefordert, auf ein kleines Fürstentum würde sie aber schon sehr gerne Anspruch erheben… wenn man sie nur ließe.
Viel gelernt hat sie aber auch in dieser einen Woche: Sie läuft die Treppen, springt allein ins Auto auf dem Weg hin zur Gassirunde und verhält sich an der langen Schleppleine vorbildlich.
Mit unseren Katzen entwickelte sich nach ein paar freundlichen Kopfstößen derselben in kurzer Zeit ein unaufgeregtes, entspanntes Nebeneinander.
Ist Martina in ihrer mittlerweise vertrauten Umgebung sehr selbstbewusst und keck, so rutscht ihr in fremden Situationen durchaus mal das Herz in die nicht vorhandene Hose: Der ersten Restaurantbesuch hat sie zwar mit Bravour gemeistert, beim Besuch des Bahnhofs überkam sie aber das große Zittern (was sie allerdings nicht davon abhielt, die ihr angebotenen Kaustangen in Rekordtempo zu verspeisen). Auch fremde Hunde und Menschen, die ihr auf der Straße oder im Feld entgegenkommen, sorgen noch regelmäßig für Skepsis und Aufregung.
Was das Thema Stubenreinheit betrifft: Es gibt noch viel zu putzen, auch wenn sie mittlerweile in der Lage ist, ihre Geschäfte hin und wieder draußen zu verrichten. Nichtsdestotrotz, wir freuen uns Martinas weitere Entwicklung zu begleiten und sind sehr gespannt darauf.
Update Februar 2026: Der erste Mittelmeercheck ist erfreulicherweise komplett negativ ausgefallen.
3 Wochen auf der Pflegestelle:
Nach einer unspektakulären Autofahrt, bei der sie auf der Rücksitzbank vorbildlich die Zeit verdöste, ist Martina nun in Berlin angekommen und hat die neue Umgebung in kurzer Zeit als die ihre angenommen. Sie bewegt sich draußen auch deutlich freier als noch vor zwei Wochen, und so haben vorbeieilende Passanten deutlich an Schrecken verloren. Bei Hundebegegnungen im Auslaufgelände backt sie zwar zu Beginn kleine Brötchen, wird dann aber zunehmend agiler und frecher und braucht dann auch mal die Notbremse, um herunterzufahren. Auf ausgesuchten Strecken ist sie mittlerweile ohne Leine unterwegs, zeigt sich dabei noch wenig jagdtriebig und lässt sich gut abrufen. Da ist aber das letzte Wort noch nicht gesprochen; spätestens mit Eintritt der Geschlechtsreife könnten die Karten der bei uns unter Beagleverdacht stehende Martina noch einmal neu gemischt werden.
Menschen gegenüber verhält sie sich zunächst einmal schüchtern und abwartend, entwickelt sich aber sehr schnell auf der Couch zum Schmusepaket und zur Wärmedecke. Für die Nacht sucht sie engen Kuschelkontakt; das sollte man mögen…
Das Alleinsein fällt ihr noch schwer, und zurzeit sind die Intervalle noch recht kurz gehalten. Insbesondere ihrem Schuhfetisch will sie dann nachgehen, weshalb man Schuhe besser unter Verschluss halten sollte. Auch sonst fällt ihr kindgemäß jede Menge Unsinn ein, aber man sieht wie genau sie beobachtet und in ihr den unbedingten Willen die menschlichen Handlungen zu verstehen, so sinnlos sie ihr auch oft vorkommen mögen. Dazu gehört auch, dass es dem Menschen wohl wichtig erscheint, die Geschäfte nicht in der Wohnung zu verrichten. Der Wille ist bei Martina deutlich erkennbar, allein – es klappt noch nicht immer…
Haben Sie Interesse an unserer Maus gefunden, dann melden Sie sich bitte unter kontakt@sardinienhunde.org.









Martinas Geschichte auf Sardinien:
Die beiden waren gerade einmal ca. 50 Tage alt, als sie am 11.11.25 ins rifugio der LIDA in Olbia gebracht wurden – abgemagert und mit Parasiten übersäht.
In ihren Augen konnte man die Angst und Verzweiflung sehen – was mussten diese beide armen, unschuldigen Wesen in ihrem kurzen Leben schon durchmachen.....
SIE hatten jetzt das Glück gesehen und gerettet zu werden und bekommen nun alles was es braucht, um schon bald bestmöglich auf ein Leben in der eigenen Familie vorbereitet zu sein.
Es wird auch die eigene Familie sein, die den beiden Schwestern dann zeigen wird, wie schön das Leben sein kann. Alle Ängste und Sorgen, alles Erlebte können Marta und Martina dann endgültig hinter sich lassen und sie werden wieder Vertrauen in die Menschen fassen.
Video Dezember 2025:
Weitere Fotos:








Dezember 2025

November 2025