Das schreckliche Schicksal des Hundes Amore

Seit April 2014 bewegt uns das folgende extrem schlimme Tierschicksal: Es betraf den Hund "Amore" der in der Nähe von Siniscola misshandelt wurde. Weil dieser Hund eine Schafherde störte, sah sich ein Vater veranlasst seinem noch minderjährigen Sohn zu zeigen was man seiner Meinung nach mit einem Tier dann macht. Der Hund wurde mit einem Seil um den Hals an ein Auto gebunden und über mehrere Kilometer bei voller Fahrt über den Asphalt geschleift. Als die Polizei darauf aufmerksam wurde, war es für das Tier schon zu spät. Nach einer Verfolgungsfahrt wurde das Auto, mit den Hinterrädern in der Luft gefunden und der unverletzte Täter festgenommen. Der Hund atmete noch und blickte die Polizisten mit großen Augen an. Trotz des schnellen Eingreifens eines Tierarztes aus Orosei kam für den Hund jede Hilfe zu spät. Für diese schwere Misshandlung droht dem Mann eine längere Gefängnisstrafe. Quelle: La Nuova Sardegna

Zumindest glaubten viele Menschen an eine hart Bestrafung.... aber nun kam es anders...

25.10.2016: Wie glaubt ihr wird ein Tierschänder auf Sardinien bestraft, der einen Hund an sein Auto bindet und ihn mehrere Kilometer zu Tode schleift? Es hatte sich in der 1. Gerichtsverhandlung berreits angebahnt und nun ist es offiziell. Trotz des Protests der Organisationen l’Enpa, l’Anpana, la Lega antivivisezione, und der Lega nazionale per la difesa del cane folgte der Richter dem Antrag des Verteidigers. Das Verfahren wird ausgesetzt und der Täter erhielt eine zehn monatige "Probezeit". Neben einer Zahlung von 500 Euro soll der Täter in dieser Zeit pro Woche 4 Stunden die Grünanlagen in der Stadt Loculi pflegen. Das ist aus unserer Sicht kein Urteil, sondern eine vom Gesetzgeber vorgenommene Verhöhnung aller Tierschutzaktivitäten auf Sardinien. Wir sind fassungslos und voller Wut, dass in der heutigen Zeit ein solches "Gerichtsurteil" auf Sardinien gesprochen werden kann. 

Quelle: La Nuova Sardegna

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