Aria

ARIA – sie konnte gerettet werden!

 

Eine Geschichte, die zu Herzen geht, eine Hündin, die 1 Woche lange die Hölle erleben musste.

„Sie erinnern sich an meinen Anruf vor 1 Woche? Es geht um die Hündin im Kanal.....“

Unsere Kollegen waren bei dieser Meldung sofort losgezogen um nach dem signalisierten Hund im Flußbett zu suchen. Leider mussten sie unverrichteter Dinge wieder abziehen, die stundenlange Suche war leider erfolglos geblieben.

Nun meldete sich die Dame erneut und sofort fuhren die Helfer wieder los um zu versuchen das Hundeleben zu retten.

Im Kanal fanden sie Hündin, dort zum Sterben verdammt. Die Wände zu hoch, zu steil und zu glatt, als dass sie es aus eigener Kraft hätte schaffen können.                       

 Unser Marco stieg hinab und konnte Aria unter Einsatz aller Kräfte so in Sicherheit bringen.

1 Woche ohne Futter, völlig orientierungslos und wie sich herausstellte auch noch blind, hat die zitternde und völlig kraftlose Hündin dort verbracht.

Nun ist Aria in Sicherheit und wird liebevoll umsorgt. In Kürze finden auch die Untersuchungen bei Spezialisten statt, um das ganze Ausmaß ihrer Erkrankung abschätzen zu können.

ARIA – sie lebt!!!

Bei Fragen zum Hund, oder aber wenn sie ARIA einen Platz als Familienmitglied auf einer Pflegestelle oder Endstelle anbieten möchten, dann melden sie sich bitte bei: kontakt@sardinienhunde.org oder telefonisch unter 0170 2388654

 

STECKBRIEF:

Geburtsdatum: noch unbekannt        

Chip: noch nicht        

Rasse: Mischling                   

Geschlecht: weiblich

Schulterhöhe: ca. 45 cm       

Kastriert/sterilisiert: nein                           

Handicap: blind

Katzenverträglichkeit: unbekannt

Jagdtrieb: unbekannt

Mittelmeercheck: nach Einreise

 

Impfstatus: Grundimmunisierung


Die von uns in die Vermittlung genommenen Hunde kennen wir alle persönlich, die Beschreibung der Hunde schildert das aktuelle Verhalten in unserem Kooperationsheim. Wertvolle Informationen dazu erhalten wir auch regelmäßig von unseren Kollegen vor Ort (Pflegern und Tierärzten).  

Update 21.03.2019

Nachdem Aria im rifugio angekommen und sich ein wenig von den Strapazen erholen konnte, begann dann auch schon die Suche nach der Ursache ihrer Blindheit.

Die gute Nachricht ist, dass die Augen von Aria ohne Befund und somit sehfähig sind.

Der anschließende Besuch beim Neurologen brachte folgendes Ergebnis:

Durch die lange Zeit im kalten Wasser wurde das Gehirn von Aria nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Der Körper war auf das Überleben zentralisiert und nicht überlebensnotwendige Regionen des Gehirns werden dann unterversorgt.

 

Nicht in allen Fällen kehrt das Augenlicht wieder zurück, es bleibt nun abzuwarten, ob sie die betroffenen Regionen wieder regenerieren werden. In jedem Fall ist Aria voller Lebensfreude und wird in jede Familie viel Freude bringen! 

SardinienHunde e.V. ist Unterzeichner der Selbstverpflichtungserklärung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.

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