Robertina

ROBERTINA – BEREIT FÜR DAS GROSSE GLÜCK

 

Die Geschichte von Robertina ist so unglaublich und einzigartig zugleich und alles begann mit dem Notruf, nachts am 23.März 2016:

Angefahren, am Straßenrand in einer Pfütze liegend, so wurde Robertina den sardischen Kollegen gemeldet. Sofort wurde alles Nötige veranlasst und Robertina wurde in unser Kooperationstierheim der Lida gebracht.

 

Schnell wurde klar, dass es sich bei der Verletzung um einen Bruch des 6. Lendenwirbels mit einer Subluxation handelte. Um das Leben von Robertina retten zu können musste nun also auch sie die Reise nach Parma, zum großartigen Dottore Toscano, antreten.

 

Am 29.03. war es dann soweit und die Operation wurde in Parma durchgeführt. In den darauffolgenden Tagen erschwerte schon die extreme Angst von Robertina die Untersuchungen. Ihre Angst vor den Menschen war zu groß, um genau feststellen zu können in wie weit bestimmte Funktionen wieder zurückgekehrt waren.

Nun hieß es also weiter abwarten und nach gut einer Woche begann Robertina von selbst aufzustehen. Das rechte Hinterbein wurde belastet, das linke Bein noch nicht und nun stand mehrmals täglich Physiotherapie auf dem Plan.

 

Als die ersten Gedanken dann um die Rückreise nach Sardinien kreisten, geschah das Unfassbare – Robertina war entlaufen! Es begannen zahllose schlaflose Nächte, viele Stunde der Angst, des Bangens und des Hoffens. Alle Hebel wurden in Bewegung gesetzt um Robertina so schnell wie möglich wieder einzufangen: Eine Wärmebildkamera wurde aus Mailand organisiert, die Hundestaffel Rescue Dogs reiste an, in der Gazetta wurde ein Artikel über Robertina veröffentlich und letztendlich wurde eine Falle organisiert und aufgestellt.

Immer wieder wurde Robertina gesichtet und immer wieder entkam sie. Die Geduld Aller wurde auf eine harte Probe gestellt, die Nerven Aller waren zum zerreißen angespannt......

Nach 35 unendlich langen Tagen und Nächten kam endlich die erlösende Nachricht: Robertina war in die Falle gegangen. Die vielen Wochen hatte ihre Spuren hinterlassen. Robertina war in keiner guten Verfassung und extrem abgemagert.

 

Sie musste nun also erst ein wenig aufgepäppel werden, bis sie am 13. Juni die Reise zurück nach Olbia antreten konnte. Hier gilt es nun für unsere sardischen Kollegen das schier Unmögliche möglich zu machen – Robertina die Panik und ihre Angst vor den Menschen zu nehmen. Wir wünschen uns deshalb nichts mehr, als dass wir schnellstmöglich hier in Deutschland Menschen finden, die diesen schweren und langwierigen Weg gemeinsam mit Robertina gehen möchten.

 

Erfahrung mit Angsthunden ist zwingend erforderlich, am besten sollte auch ein souveräner Ersthund bereits in der Familie leben. Wir wünschen uns ein ruhiges Umfeld und Menschen mit unendlich viel Zeit und Geduld, Einfühlungsvermögen und der Fähigkeit dem Hund mit liebevoller Konsequenz Sicherheit zu vermitteln.

 

Wenn Sie ROBERTINA einen Platz als Familienmitglied auf einer Pflegestelle oder Endstelle anbieten möchten, dann melden Sie sich bitte bei: kontakt@SardinienHunde.org oder telefonisch unter 0170 2388654.

UPDATE ROBERTINA 10.07.16

Als ob die kleine Maus nicht schon genug gestraft gewesen wäre mit ihrem Schicksal, so haben sich in den letzten Wochen weitere neue, und leider nicht positive gesundheitliche Probleme heraus gestellt: Zum einen wurde Robertino positiv für Leishmaniose getestet und die Behandlung wurde sofort eingeleitet. Die Nieren sind leider in Mitleidenschaft gezogen und ihr Tage in der selbst gewonnenen Freiheit wirken sich darauf nicht positiv aus.

 

Erste Verbesserungen zeichnen sich nun ab, aber Robertino wird lebenslang eine Therapie bzw. Spezialfutter benötigen. Wir waren deshalb sehr erschüttert als uns in der letzten Woche erneut eine Schreckensnachricht aus Sardinien erreichte: Robertina hat sich Achillessehne des rechten Hinterbeins gerissen, musste erneut in die Klinik um sofort operiert werden zu können. Diesen Eingriff hat die große Kämpferin nun auch gut hinter sich gebracht und konnte auch bereits ins rifugio zurückkehren. Mehr denn je wünschen wir uns nun endlich DIE Menschen für Robertina zu finden, die dieser armen und geschundenen Seele ein Zuhause geben möchten......

 

SardinienHunde e.V. ist Unterzeichner der Selbstverpflichtungserklärung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.

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