Zulu

Das besondere Happy End 
(Ein Bericht von Zulus Adoptantin)

Als mein Hund mir vor etwas über 1,5 Jahren verstarb, (es war ein Pommeranien Spitz) den ich mir vom Züchter holte und dieser bei mir 17 Jahre alt wurde, nahm ich mir fest vor keinen neuen Hund

mehr haben zu wollen. Doch meine Trauer begleitete mich 7 Monate lang und ich merkte das es mich schon wie ein Sog runter zog aus dem ich nicht mehr raus konnte. Wenn ich Leute sah die mit ihren süßen kleinen Hunden spazieren gingen, musste ich jedes Mal weinen, so sehr fehlte mir mein über alles geliebter kleiner Schatz.

Als ich eines Tages bei mir auf der Arbeit beim Spaziergang mit meinen Bewohnern spazieren ging, (Ich bin Betreuerin für Schwerbehinderte Menschen), sah ich einen Mann der 3 Hunde bei sich an der Leine führte. Diese waren Klein, Mittel und groß. Dieser eine kleine Hund viel mir sehr auf, da ich sowas zartes und süßes vorher noch nicht gesehen hatte. Ich hielt diesen Mann an und fragte Ihn, was er denn da mit sich an der Leine führte. Er erklärte mir, dass es ein Rusky Toy Terrier ist und erzählte mir von dem Charakter dieses süßen kleinen Hundes. Je mehr ich erfuhr umso mehr war mir klar, dass ich genauso einen Hund unbedingt haben musste. Meine Tränen konnte ich kaum noch halten, so sehr ist mir dieser kleine süße Toy ins Herz geschossen. Also machte ich mich auf die Suche und begann diese beim Züchter. Doch diese Hunde gefielen mir nicht, da man ihnen die Überzüchtung schon ansah und diese auch nicht die Ohren hatten wie der kleine Toy den ich gesehen hatte. Die Toys hatten hochstehende Ohren, den Toy den ich wollte, sollte hängende Ohren haben.

Dann kam ich auf Tasso, dies ist eine Seite im Internet in denen Tierschutzorganisationen ihre Hunde zur Vermittlung vorstellen. Da fand ich dann genau das, was ich schon sooo lange gesucht hatte...MEINEN TOY TERRIER!!... Ich rief dann bei den SardinienHunden an und fragte ob ZULU (so hieß Er damals und heute noch bei mir), noch zu haben wären. Die Vereins Vorsitzende, Frau Werner Gessendorfer, sagte mir, dass Zulu noch da wäre und sicherte ihn mir zu. Ich war so glücklich über diese Antwort, so dass ich sofort wieder anfing zu weinen. Vor Freude und gleichzeitig Trauer, wegen dem Verlust meines anderen Hundes (an dem ich so sehr hing) und das ich doch noch meinen Zulu der für mich wie die Stecknadel im Heuhaufen geworden ist, gefunden habe. Ich bekam ihn 2 Tage vor Weihnachten überreicht...dieses war mein schönstes selbst gemachtes Weihnachtsgeschenk. Als wir beide uns sahen war es um uns beide geschehen. Ich sprach ihn mit seinem Namen an und er freute sich so sehr, dass er Freude strahlend auf mich zukam, so als hätten wir uns immer schon gekannt und er jetzt nur zurück nach Hause gekommen ist.

Nun begann eine schöne und aufregende Zeit mit Zulu. Er freundete sich schnell mit meinen Katzen an, davon habe ich 3. Aber draußen musste er noch lernen, dass die Mülltonnen keine Gefahr für ihn sind, da er diese immer wieder anbellte wenn sie an die Straße gestellt wurden. Menschen mit Mützen, Hüte und Kapuzen waren ihm auch unheimlich. Besonders die mit Regenschirmen waren für ihn eine große Gefahr! Aber auch das lernte er sehr schnell das diese gar nicht schlimm sind. Nur wenn er andere Hunde sah dann brannten bei ihm die Sicherungen durch. Besonders bei den großen Hunden, da war er nicht mehr zu halten! Nach dem wir diese Probleme dann mit dem Besuch einer Hundeschule weg zu trainieren versuchten, wurde es besser. Wir beide sind seit einem Jahr in der Hundeschule und Zulu hat in dieser Zeit so viel dazu gelernt. Auch am Agility-Kurs hat er so viel Spaß dran, so dass er die andern Hunde um sich herum gar nicht mehr wahrnimmt und zu konzentriert am Training ist. Auch zuhause hat er jetzt nach so langer Zeit 3 Freunde gefunden die er vorher gar nicht mochte. Sogar der Riesenschnauzer von neben an, der der beste Freund meines anderen Hundes war, und den Zulu auch nur angebellt hat, wurde nun auch zu seinem Kumpel.

Ich möchte hiermit auch allen mitteilen...wenn man sich einen Hund aus einer Tierschutzorganisation holt...dann sollte man nicht gleich aufgeben und diesen Hund vielleicht wieder zurück oder woanders hingeben, nur weil alles nicht sofort klappt. Ein Hund braucht Zeit um sich einzuleben. Und wenn es nach einiger Zeit nicht klappt dann auch die Hundeschule besuchen, das hilft auf alle Fälle. Ich habe durch Zulu gelernt, dass man nicht immer zum Züchter gehen muss um einen Hund zu sich zu holen. Man kann auch einen Hund in einer Tierschutzorganisation finden und rettet dabei sogar auch gleich ein Hundeleben.

Das war Zulus Geschichte auf Sardinien

Zack, Zulu und Zina sind die Kinder von Mami... 

 

Ausgesetzt in einem Karton wurde diese Hundefamilie mitten in der Nacht gefunden – einer der Welpen war bereits tot.

Zitternd vor Kälte, komplett durchnässt, die Kleinen gerade geboren, WER tut so etwas?

In unserem Kooperationstierheim konnte Mami ihre Welpen gut versorgt und beschützt groß ziehen und bis auf ZULU haben alle schon ihre Familien gefunden.

Zulu ist ein aufgewecktes kleines Kerlchen, ein bisschen frech – Terrier eben;-)

 

 

STECKBRIEF:

Geburtsdatum: 18.02.19

Chip: ja

Rasse: Mischling

Geschlecht: männlich

Schulterhöhe: ca. 30 cm

Kastriert/sterilisiert: nein

Handicap: -

Katzenverträglichkeit: unbekannt

Jagdtrieb: unbekannt

Mittelmeercheck: nach Einreise

Impfstatus: Grundimmunisierung

Video-Update November 2019:

Foto/Video-Update September 2019:

SardinienHunde e.V. ist Unterzeichner der Selbstverpflichtungserklärung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.

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